Arbeitskreis: Schönefeldforschung

Und wieder einmal schrammte ich knapp an einem Solo vorbei. War es der kraftraubende Rückrundenstart am Abend zuvor? Der Unglaube, an einem Flughafen Entspannung und Abenteuer zu finden? Keine Ahnung! Vom regen Andrang der letzten Touren war nichts mehr zu spüren. Einsam blinzelte ich in die mal wieder aufreizend scheinende Mittagssonne. In jedem Fall ging ein furchtloses Duo daran, Schönefeld zu entdecken.


In Ermangelung des üblichen S-Bahn-Bildes soll zur Einstimmung hier nun diese kurzweilige Mahnung zur Einstimmung dienen.

Wenn maneinmal wagt, nicht den allgegenwärtigen Richtungspfeilen gen Flughafen zu folgen, sondern keck den Ausgang Rudower Chaussee wählt, erwarten einen ausladende Perspektiven und stimmungsgewaltige Einblicke auf Mutter Peipheries Brautkleid.


Unkrautiges Gleis in knackiger Harmonie mit milchig unentschlossenem Februarhimmel zum einen…


… und steppiges “was-wollt-ihr-denn-hier” mit zaghaften Stadtbesatz zum anderen – gebannt ließen wir uns treiben und 
flossen widerstandslos hinein in die Fadheit des Augenblicks. 


Was will uns dieses Schild sagen? In mir keimte der Verdacht, dass die ausgestorbenen Gassen Schönefelds darauf schließen lassen könnten, dass hier in der Tat keine Menschen mehr lebten, und es sich daher weniger um ein Verbot als vielmehr um einen Hinweis handeln könnte.


Und schließlich näherten wir uns auch der Hauptattraktion Schönefelds. Nach kurzen pi-getränkten Diskussionen verwarfen wir den Plan das gesamte Gelände zu umlaufen und konzentrierten uns vielmehr auf standorientiertes Fliegerzählen.


Ein Flugzeug.


Nach kurzzeitigen Schwanken brachte uns dieser Bus schließlich auf die Idee des Tages.  


Und bei aller Schlafmützigkeit Schönefelds – konnte es ein angebrachteres Lokal als dieses für unsere Ausflüge geben?


Und angesichts dieses sprühenden, nahezu unberechenbaren Wortwitzes nahmen wir sogar Currywurstpresie die vom Preisniveau entspannt für 2020 kalkuliert waren in Kauf und neigten uns dem Ausflugsende entgegen.

Noch ein paar organisatorische Infos zum Schluss! Da ich leider das gesamte nächste Wochenende verhindert bin, wird der nächste Ausflug wohl entfallen. Und da das Wochende darauf das Spiel der Spiele in der Försterei stattfindet schlage ich jetzt einfach mal den Sonntag (11.3.) vor. Wohlwissend, dass nach einem solchen Spiel 13:00 für den einen oder anderen eine große Herausforderung darstellen wird. Aber schließlich geht es ja auch nicht irgendwohin, sondern nach Zeuthen!

Ich stelle außerdem zur Abstimmung ob wir vielleicht nachträglich noch Grünau in den Tourplan aufnehmen wollen. Ist schließlich auch ne astreine Endstation. Und was für ne schöne…

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