Archiv der Kategorie: Bilder

Lebus – Bacchus – Zielonus Górus

Ein weiteres Mal zuckelte die  Karawane in die Ferne. Das ehrbare Ansinnen, allen Nachbarn einen kleinen Besuch abzustatten, führte dieses Mal zu so etwas wie einem Heimspiel. Schließlich ist der Polonisierungsgrad der üblichen Reisegruppenzusammensetzung doch erheblich über dem Durchschnitt. Andererseits war Zielona Góra für uns relatives Neuland. Die kleine unscheinbare Weinmetropole sollte, so der Plan, uns an einem Wochenende nicht überfordern, sondern uns ein paar gelassene Herbsttage in der Provinz gestatten. Doch wir hatten es wohl ein wenig unterschätzt. Wer hätte das gedacht? Zielona Góra ist mehr als ein Two-Night-Stand!

Nur Gutes aus der Salzkammer

Die zweite Stippvisite in unserer herzallerliebsten Nachbarländer führte uns dieses Mal nach Österreich, genauer, nach Salzburg. Wir nehmen mit: Kulinarik fantastisch, Kultur ohne Ende, Sauberkeit über alles und Österreichisch ist der beste Dialekt der Welt. Jedenfalls an diesem Wochenende.

Nächste Station: Rummähren in Mähren – Brno

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Zügig nach Zürich

Obzwar es ein trauriger Anlass war, nämlich die Abschaffung des deutschbahnigen Nachtzuges, wurde es dann doch eine recht fröhliche Reise und eine ausgedehnte Erneuerung der nachbarschaftlichen Beziehungen.

Wir taten alles was von touristischer Seite von uns erwartet wurde: an soviel wie mögliche Worte ein “li” ranhängen, langsam sprechen mit lautem sprechen zu verwechseln und ganz allgemein alles furchtbar niedlich zu finden. Die Gegenseite glänzte auch mit Vorhersehbaren und wartete mit absurden Preisen für die banalsten Produkte des täglichen Bedarfs auf und ignorierte uns sonst auf vornehmste Weise. Viel gesehen haben wir schlussendlich nicht, wahrscheinlich weil wir uns soviel erzählen mussten. Dieser Redebedarf spricht für Wiederholungstaten. Das Konzept war schnell geboren – der Nachbarschaftsparcour. Nächste Station: Salzburg.

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Passbilder: Niedere Tatra

Im Schatten so mächtiger Gebirgsprominenz wie der Primadonna Hohe Tatra, der grazilen Virtuosin Mala Fatra und dem verspielten Tausendsassa Slowakisches Paradies, erscheint die Niedere Tatra dem unbefangenen Betrachter zunächst etwas spröde und reizlos. Doch bei näherem Hinsehen erkennt man schnell die kostbaren Alleinstellungsmerkmale dieser vermeintlichen “grauen Maus” unter den slowakischen Bergensembles.

Ein langer Pass, der nur zweimal deutlich unter die einmal erreichte Kammhöhe (ca. 1500 m) fällt, somit also die Möglichkeit zu fünf Tagen entspanntem Kammwandern bietet. Ein zumindest im Ostteil unfassbar unberührtes Waldgebiet, die dem der eine Auszeit sucht, sie fraglos in der Lage ist zu bieten.

Weitere Tipps, Empfehlungen und Nachahmungsratschläge folgen demnächst. Hier aber nun erstmal die optische Überzeugungskeule!

Tschechoslopolen in Farbe und bunt

Wenn etwas so schön war, reichen Worte manchmal nicht aus. Bilder, zumindest meine, höchstwahrscheinlich auch nicht. Dennoch möchte ich nichts unversucht lassen um den Reiz einer Bergwanderung in Tschechoslopolen angemessen zu vermitteln.

Und noch etwas in eigener Sache. Da Sancho nach dieser Reise nun mit allen Ehren aus dem Bergdienst ausgemustert wurde, bin ich auf der Suche nach einem berghungrigen Wandergesellen. Ob vier Pfoten oder Zweibeiner ist mir dabei relativ gleich.

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Ode an eine legere Bernsteinperle

Es gehört nicht viel Propheterie dazu, dass Rucksacktourismus in eine so außergewöhnliche Stadt wie Gdańzig eine neuerliche Galerie nahezu herausforderte. Demzufolge präsentiere ich hier nach langer Zeit voller Stolz eine frische Bilderschau aus meiner neuen Lieblingshansestadt. Vorzüglich gesehen, punktgenau abgelichtet und allerfeinst bearbeitet wie angerichtet von der hochverehrten, viel umjubelten Agnieszka.

Gut, vier Bilder sind auch von mir…

Bilder aus dem Frühling

Lang hat es gebraucht, aber was gibt es Besseres als im so grauen wie feuchten Oktober Bilder aus einem weit entfernt scheinendem Land, dem Frühling,  zu sichten. Ich präsentiere hier die “Sélection Nieszka” in bunt und Farbe! Mein lückenhaftes und wackliges Resümee mittels Worten war hier ja schon vor Monaten erschienen.

Diashow, die Zweite

Wie angekündigt hier nun der zweite Wurf an Bildern aus der, schon langsam die selige Patina der schönen, hellen, freien Zeit in ferner Vergangenheit annehmenden Reise. Diese Mal mit deutlich höherem Niveau, dank nieszkaischer Bildkunst und Ästhetikphilie, lediglich die ungelenken Kommentare gehen auf mich zurück.