Ein Herz für Norwegen

Die heranwogende Weihnachtszeit ist nicht allein bekannt für glitzernden Kitsch, schmalziges Liedgut und freidrehenden Konsumterror, auch die wohlmeinende Spendenbereitschaft der alten Welt befindet sich just in diesem Monat bekanntermaßen auf höchsten Niveau. Daher sind Benefizgalas, Live Aids und sonstige, musikalisch untermalte Veranstaltungen um den heißen Stein ein wenig zu besprenkeln häufige Begleiterscheinungen dieses Jahresabschnitts. Da schien es überfällig, dass der schwarze Kontinent auch mal in die Initiative tritt. Ziel der mildtätigen Mohren ist ein fernes, kaltes Land namens Norwegen. Deren Probleme haben sich, so scheint es bis zum Äquator herumgesprochen und so beschloss man kurzerhand Heizungen für das gebeutelte Land am Nordpol zu sammeln. Eine Geste, die, so scheint mir, den Geist der Weihnacht nicht besser versinnbildlichen könnte. Achtung: Man weiß ja nie, wen das Netz so auf diesen Beitrag spült. Daher: es handelt sich hierbei um eine Satire. Jene, die bekanntlich alles darf. Also bei Bedarf tief einatmen und verständnislose Kommentare wo anders ablassen. Die tatsächlichen Beweggründe für die vorliegende Spendenaktion finden sich, fein säuberlich aufgelistet, auf der bereits verlinkten Seite.

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