Frisch gelesene Bücher: Radioactive

In regelmäßigen Abständen wirft Tante Amazon, auf diejenigen welche sich in ihre Verwertungskette anvertraut haben, mit Büchern. Und das ganz umsonst. Jedenfalls finanziell. Denn was es einen kostet diese Werke zu lesen, steht selbstredend auf einem anderen Blatt. In diesem Falle griff ich beherzt zu und stürzte mich in die Lektüre, da es offenbar vortrefflich zu meinem Themenjahr passen wollte.

Wie fang ich es nun an besten an mit diesem Buch. Angesichts der zahlreichen positiven Rezensionen im Netz fühl ich mich ja schon ein wenig sonderbar, doch ich kann nicht in diese Begeisterung verfallen. Neue Ideen? Spannend bis zum Schluss? Also ich fühlte mich eher wie in einer merkwürdigen Herzschmerz-Teenager-Spielart der Dystopie. Nun möchte ich keinesfalls falsch verstanden werden: Ich fände es gut bis begrüßenswert wenn dystopische und apokalyptische Themen mal wieder verstärkt Eingang in die Jugendliteratur nehmen würden. Die ewige Fantasynummer mit Zombielala und Vampirerei könnte ja durchaus auch diese Komponente ergänzt werden.

Doch meinereiner war hier fehl am Platze. Vorhersehbarkeit, Schmachterei und Liebesgesäusel, die radioaktiv verstrahlte Welt als Kulisse. Sicher mag der eine oder andere hier neue und interessante Fragen entdeckt haben. Ich nicht. Danke aber trotzdem für ein gut geschriebenes Buch, was jedoch fast komplett an mir vorbeiging. 

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