Schlagwort-Archive: Sachsen

Münzenberg – MZB016 – Zwischen Wildem Wunder und Blauen Mann

Unser weitester Ausflug im Dienste Münzenbergs bisher. Im so wunderschönen wie verrufenen Elbflorenz traf ich dieses Mal auf Antje um zu plaudern, zu erörtern und dergleichen mehr.

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In vollen Zügen genießen

Hier ein Protipp und Life Hack aller bonneur für euch alle da draussen. Speziell auch für jene Zeitgenossen, die jedwedes Malheurchen der Bahn genussvoll ausweiden und die, so scheint es bisweilen, bereit wären jede Minute Verspätung gegen ein Vielfaches an verschwendeter Zeit im Stau einzutauschen. Euch sei geflüstert: wenn der Zug mal wieder höllisch voll ist und sich die Touriheuschrecken im Gang stapeln – nicht jammern oder eskalieren!

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Fortschritt in mehreren Sinnen und vor allem mit Genuss

Sucht den Speisewagen! Anfang der 90er kurz vor der Abschaffung stehend, hat er sich bis in unsere Tage gehalten. Ganz im Gegensatz zu der bevorstehenden Wegrationalisierung der Nachtzüge eines der letzten Relikte jener Kultur des Reisens der ich stets leidenschaftlich hinterherhechele. Wenn man zudem das unverschämte Glück hat, in einem, von der Tschechischen Bahn unterhaltenen Zug zu sein, so besteht die Realität dann nicht nur aus Sitzplatz, Beinfreiheit und Entspannung sondern auch aus Gulasch und Fassbier! Und das zu Preisen die jede Autobahnraststätte ausknockt. Was will man mehr? Naja, vielleicht ne Tüte WLAN. Komfort, Genuss und Netz? Drei Dinge auf einmal?! Das geht nun wirklich nicht!

Posted from Dresden, Saxony, Germany.

Münzenberg – MZB013 – Hüttengaudi

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Bei allergräulichsten Ausflugswetter treffen wir in ungewohnt großer Gruppe aufeinander um eine Endstation mit dem klingenden Namen Eisenhüttenstadt zu entdecken. Trotz liebenswerter Verplantheit finden wir schließlich doch ans Ziel (Für alle Nachahmungstäter: Der Zug nach Cottbus führt nach Hütte!), stellen jedoch bald fest, dass die durch Umstiegspech verbummelte Stunde nicht wirklich ins Gewicht fällt. Das zuerst beschaute Fürstenberg verhält sich arg zugeknöpft und das, nach schier endlos scheinenden Magistralenwanderungen entdeckte Eisenhüttenstadt, nimmt uns erst nach verstärkten Nachfragen auf. Schließlich können wir dank der kulturellen Einflüsse Italiens, Irlands und Chinas dann aber doch ein versöhnliches Ende in Hütte feiern. In den beiden ersten Lokalitäten entsteht dann auch der lang erwartete Podcast in dem wir uns mal wieder durch die Widerlichkeiten unserer Gegenwart quälen. Aber halt, dieses Mal auch garantiert mit einer gehörigen Portion Optimismus und Fortschrittshoffnung. Wie das? Nun, hört selbst!

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Münzenberg – MZB010 – Das wird man ja wohl noch Sachsen dürfen!

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Bei den Hallunken

Ein entspanntes Kuschelwochenende sollte es vor Weihnachten noch sein. Keine hohen Ansprüche, nur ausschlafen und Tapetenwechsel. So wehte uns der Wind der Angebote nach Halle. Zugegebenerweise denkt man bei Halle vielleicht nicht zuerst an Entspannung und Regeneration. Aber woran denkt man bei Halle eigentlich überhaupt? An Genscher und Hallorenkugeln? Ob es jetzt zu Sachsen gehört oder eher doch nicht? Oder wechselt der Gedanke an Halle stets direktamente zum großen Bruder Leipzig? Viel ist es nicht, was man gemeinhin mit Halle verbindet, auch mich hat bisher nur das Umsteigen mit Halle verbunden.

Doch ein kurzer Blick auf die Allwissenheit von Tante Wikipedia führt erstaunliche Fakten auf: So ist Halle die einzige deutsche Stadt über 200.000 Einwohnern, die den letzten Krieg fast ohne größere Schäden überstanden hat, hier erhielt die SPD vor 125 ihren Namen, das zweitgrößte Glockenspiel der Welt (wo ist wohl das größte?) befindet sich hier und sie haben ein wirklich tolles Stadtwappen.  Außerdem gibt es hier ein Eisenbahnmuseum UND ein Straßenbahnmuseum! Was will man mehr?! Das Wohlfühlwochendende kann beginnen!