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Abschließendes zum Abschied

Tempelhof in aller Breite

Lang hat es gebraucht, viele sind daran gescheitert – doch ich glaube, es ist vollbracht – Berlin hat ein ein Festival welches ihm passt wie angegossen. Allzu verwunderlich scheint dass nicht wenn man Herkunft und Anspruch des Lollapalooza beäugt. Jedwede Kritik die derlei Events im allgemeinen betrifft mal außer Acht gelassen – ich hatte die ganze Zeit das tief in mir brummende Gefühl, dass hier Wollen und Können endlich mal wieder prächtig miteinander harmoniert haben. Es war fett, es war entspannt, es war beeindruckend! Und in dieser Kombination ist man in Tempelhof genau richtig. Die in der Manöverkritik öffentlich angezählten Kritikpunkte möchte ich in meiner offensichtlichen Begeisterung fast als Hommage an das Berliner Wesen werten. Ich mein – stundenlanges Warten vor den VIP-Kassen und ein leichter Hauch von Urin der über die Betonsteppe Tempelhofs weht! Dit passt doch irgendwie!

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Wir sehen uns wieder – keine Frage!

Und nun senkt sich wieder der Schleier der vermaledeiten Einzigartigkeit über die brachliegenden Möglichkeiten Tempelhofs. Es gerüchtelt, köchelt und spritzt in der Schlangengrube in der über die Zukunft dieses Geländes entschieden wird. Doch diese Zeit hier kann einem keiner wieder nehmen und ich denke es gab ausreichend Zeugen für das Potential was hier schlummert.  Wie dem auch sei. Es war mir ein Festival. Und man sieht sich. Nächstes Jahr. Auf jeden Fall!

Und ach, ein paar mehr Toiletten könnten es nächstes Jahr dann doch schon sein…

@Fotos dank Nadja!

 

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Rock’n Roll is coming Hof

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Jaja, ich weiß, der zweite Hofwitz in einer Woche. Aber nach einer Woche bin ich ein wenig erschöpft, betriebsblind und sprachlos. Das ist ein Event nach Maß. Die Bestimmung für das olle Betonknuddelchen. Ein Moment, in dem man kurz die Schlangengrube aus Politik, Verwaltung und Geldverdienen, die sich um die Zukunft Tempelhofs herumgiftet ausblenden kann und sich naiv denkt – es könnte doch alles so schön sein!

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Dit is Berlin

So lautete jedenfalls der Titel der Veranstaltung mit dem das gute, alte Tempelhof neulich vergnügt wurde. Ein dieser revuehaften, effekthascherischen Darbietungen, bei denen man sich immer fragt, wer zu so etwas hingeht.

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Nun, in diesem Fälle auch ich. Aber ich habe als heillos abhängiger Tempelhöfling da ja kaum eine Wahl. Nun denn, schließlich haben wir uns dann doch ganz gut amüsiert. Die Idee Licht, Wasser und Feuer mit einander zu verquicken ist an sich eine recht verlockende Sache und die Lobhudelei auf Berlin, präsentiert von PotsdamTV, hat wie immer sehr zu meiner Belustigung beigetragen. Wir sind schon die größten, kreativsten und sowieso…

Zwischen an-, ab- und totgesagt

Ob nun duftend und streichzart oder staubtrocken und ranzig – etwas besonderes war es immer mit dir. So kitschig das klingen mag – es war die Mischung an Menschen, die hier regelmäßig zusammenfand, an diesem ganz besonderen Ort, der mich dauerhaft fesseln sollte. Und nun ist es mal wieder soweit. Diesmal etwas ruhiger, kleiner und bescheidener. Ein letztes Mal in alter Form. Schön war’s und wisst ihr, ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und meine: da geht noch was! Wir sehen uns!!!

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Tiefergelegt

Nachdem ich mich unlängst von meiner besseren Podcasthälfte, dem ebenso geist- wie kenntnisreichen Thomas  durch fremde Unterwelten führen ließ,  ging es heute mal wieder hinab in die vertrauteren Unterwelten Tempelhofs. Nach all der Routine der quengelnden „hier ist das Wlan aber langsam“-Elegien und anderen Allerweltskümmernissen der IT-Grundversorgung endlich mal wieder einer jener Aufgaben, die die ganze Sache hier so reizvoll macht. Ein Auftrag in den Eingeweiden des liebgewonnenen Betonkraken.

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Ein Gang unter dem Airfield – düster und muffig – die Tempeltrolle flüsternd und kichernd, mal neben dir kneifend-keifend mal unter deinen Beinen kitzelnd-huschend – voller meckernder Vorwürfe über dein langes Ausbleiben. Nebenher bleibt Zeit für die eigentliche Aufgabe: Ein weiteres Kabel wird dem Spinnengeflecht der Informationsverarbeitung hinzugefügt.

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Und wenig später schon sprudelt feinstes Glas aus dem toten Beton des Flughafens. Endlich ist auch hier Facetube möglich. Gern geschehen.

Die Formel E lässt bitten

Janz schön verändert schaut’s aus in Großbetonien von Tempelhof. Autorennen waren jetzt zwar nie so direkt meins, doch das elektrische Schnurren hat was, und wenn auch nur etwas Irritierendes. Doch bevor die Boliden ihr Werk verrichten, durfte erstmal die Consumervariante den heiligen Boden beehren. Der Weltrekord von 500nochetwas gleichzeitig fahrenden Elektrofahrzeugen sollte gebrochen werden. Und dies ist selbstverständlich auch erreicht wurden.

Und hier das Rennen.