Schlagwort-Archive: Union Berlin

MZB007 – Münzenberg – Der uneinheitliche Einheitsplausch

25 Jahre am Humboldthain. Zu Füßen das ewig unbeteiligte Berlin.
25 Jahre am Humboldthain. Zu Füßen das ewig unbeteiligte Berlin.

 

I’ve been looking for freedom von David Hasselhoff auf tape.tv.

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Zu Gast bei Prometheus

Ich könnte und sollte nun schwärmen und schwadronieren, die unfassbare Schönheit des Kaukasus‘ in den saftigsten Farben schildern – doch muss ich ein Ereignis her orheben, welches die Unglaublichkeit der Natur leichterhand in den Schatten stellte. Da schwitzt man friedlich den Berg hinauf, ergötzt sich am Anblick des Kasbegs, hört förmlich den lebergeilen Adler kreischen und dann sieht man das rot-weiße Stigma eiserner Präsenz.

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Im Hintergrund der Kasbeg, im Vordergrund ein Aufstieg nach Maß.

Vertraut mir bitte – ich war es nicht! Warum reden immer alle über den Aufstieg wenn Union doch offensichtlich schon aufgestiegen ist.

Posted from Stepantsminda, Mtskheta-Mtianeti, Georgia.

MZB006 – Münzenberg – Hoffnung

Aufgrund der segensreichen Empfehlungen des Goldohrentrolls erster Güte blieb die Aufnahme bei einer guten halben Stunde stehen.  Genießt den reinen Klang der Flugschneise dank WAV (24bit) +++ doch wenig später trafen wir erneut zusammen. Diesmal allerdings nur zu zweit und stellten uns den unerbittlichen Fragen Max Frischs. Diesmal dann auch mit 192 kbit/s, deswegen deutlich speicherintensiver. Ist das wert, was meint ihr?

Hund niemals vergessen!

Es ist ja nun nicht in jedem Falle so, dass der Herzensverein vom Vater zum Sohne, zur Tochter weitergegeben wird. Nicht zuletzt ich könnte hiervon in melodiös Konsonanten erweichener Form ein Liedchen singen. Aber es ist selbstredend der angestrebte Idealfall. Das dies nicht notgedrungen vor der Spezies Mensch haltmachen muss, zeigte der jüngste Ausflug zum Epizentrum rot-weißer Fußballkultur in Köpenick.

Vergnügt widerwillig nahm Vater Sancho seinen lautesten Spross an die Pfote und demonstrierte anschaulich den feinen Unterschied zwischen Altem Eisen oder alt und eisern. Nun gehört Vater Sancho mit Sicherheit nicht zu den größten Anhängern des Fußballsports, vielmehr dürfte seine vermittelte Information eher in Richtung „Wichtig, wichtig – nur damit du Bescheid weißt!“gehen. Und Bescheid weiß sie fortan. Ab sofort werde ich ihre unermüdlichen Bellatacken gänzlich anders interpretieren. „Hund niemals vergessen!“ gehört rund um den Globus wahrscheinlich sowieso zu den Dauerbrennern hündischer Litaneien.

 Einmal Unioner – immer Unioner. Die Dritte Generation in gespannter Weihehaltung.  


Nebenbei hab ich es dann sogar noch geschafft, eine neue Dauerkarte zu erstehen. Union kann also Weltmeister werden.

Freies Assoziieren

Wenn man nach Erwerb des Jahresabonnements für den geilsten Club der Welt froh gestimuliert durch den heimischen Kiez schlendert, sieht man anscheinend wie durch Zauberhand allerorten Hinweise auf den soeben absolvierten Privelegierungsschub, der es mir in der nächsten Saison ermöglichen wird sardinengleich Meilensteinen der Zweitligageschichte beiwohnen zu dürfen. Wie zum Beispiel dies hier: dauergarten Wem das jetzt auf den ersten Blick merkwürdigerweise nicht ganz verständlich ist, dem sei mit folgender Frage nachgeholfen.

“Wie könnte ein, der sächsischen Mundart gegenüber positiv eingestellter Verein seinen potenziellen Käufern richtungsweisend unter die Arme greifen?”

Liegt doch auf der Hand, oder?! Jaja, es ist heiß, der Geist wird träge und die Gags spürbar zähflüssiger…   

Liebe Stadtväter und sonstige Straßenbenamser!

Wie soll ich denn bitte dies deuten?! Als ich kürzlich im ausgefransten Kebapgürtel Weddings herumspazierte stolperte mein Blick über folgenden Straßennamen. unionstrasse Nun ist gegen eine solche Betitelung ja nun reinweg gar nichts einzuwenden, allein Ort und Bedeutung der Straße irritiert geringfügig. Mit Sicherheit gibt es in Berlin emotional gesehen noch deutlich unionfernere Regionen als diese drittrangige Straßenecke im verschimmelten Kernschatten des Westhafens, und dennoch… Wäre nicht zumindest eine Verbindung wie die Beusselstraße oder die Seestraße angemessen gewesen?! Doch der Gedanke einer thematischen Zuordnung von Straßennamen zu ihren passenden Bezirken ist möglicherweise auch nicht ausschließlich von Vorteil. Natürlich hätte es einen gewissen Reiz am S-Bahnhof “Und-niemals-vergessen” auszuzsteigen, über den Acht-Tore-Vorplatz die Eiserne Allee entlangzuschlendern, um dann dank der Abkürzung über die Beuckert-Abstoßgasse, zur Alten Försterei zu kommen. Doch man bedenke andere Konsequenzen, die ein solches Vorgehen zur Folge haben könnten. Eine offene und ehrliche Überlegung, welche Namen für die Straßen und Plätze der Hipster-Bezirke passen würde, schreckt mich dabei genauso ab wie die Vorstellung welche Titel dementsprechend eigentlich die Wege hier im Wedding tragen müssten. Daher lassen wir mal lieber alles wie es ist und sind’s zufrieden, dass es eine Unionstraße in Berlin gibt. Egal wo und wie bedeutend!