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Vom Wachsen und Gedeihen der Zazus

Die Familie in spontaner Fotopositur (v.l.n.r.: Zuma, Fibi, Mio und Hurley)Lang hat’s gebraucht bis der mühselige Prozess des Datentransfers vom Speicherchip bis zu meiner Festplatte vollzogen war – doch nun ist es endlich soweit: Ich präsentiere voll glühendem Stolz die ersten Junghundbilder der vollendetsten Hunderasse, die je auf unserem wunderschönen Planeten herumschnuppern durfte.Hurley (gegenwärtig bei feisten 12,5 kg – nur noch 3 bis zu Papa!), offensichtlich nach vollzogenem Ganzkörperbad.Nochmals Hurley, in Gesellschaft seiner Geschwister. Anscheinend nach einem Supergag. Sollte er den Humor auch von Vattern geerbt haben?!Mio (aktuell bringt unser Kleinster in steter Konsequenz 10,5 kg auf die Waage) kristallisiert sich immer mehr als graziler Feingeist des Wurfs heraus.Und natürlich Fibicus Rabaucus (zur Zeit 10,3  kg). Von ihr war an dieser Stelle ja dann doch schon mal was zu lesen. Sie entwickelt sich immer besser. Ein wahrer Sonnenschein! Da fällt irgendwann auch die Sache mit dem Ringelschwanz nicht mehr ins Gewicht.Und hier nochmal zur Erinnerung ein Bild (in klassischer Marx-Engels-Pose) des sichtbaren Genpools, ihres Zeichens, die geschätzten Eltern der zazufidelen Brut. 

Wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind…

Dieser, rund um die Welt, oft mit letzter Kraft ausgekeuchte Seufzer mag auch durch unser wohlbekanntes Hundepärchen das eine oder andere Mal gehechelt wurden sein. Doch die geschätzte Natur hat es ja netterweise so eingerichtet, dass die Brutpflege eine erstaunlich Kurze ist. Beim jüngsten Zusammentreffen entspannte man daher in bester Ehepaarmanier und genoss in vollen Zügen die traute Zweisamkeit. Selbst, der für seinen Unverspieltheit bekannte Sancho ließ es sich sodann nicht nehmen, einige Runden des „Wir-sind-sie-los-Tanzes“ mit Zuma herumzuhopsen. Ob hierbei eventuell auch die neuerlich aufbrausende Hitze Zumas verantwortlich ist, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Und, keine Sorge, jedwede erneute Fortpflanzungsspinnereien werden bedingungslos unterbunden. Irgendwann reichts ja auch mal. Außerdem ist mit den drei Viechern der Fortbestand der Art ja nicht nur gesichert sondern genaugenommen auch gegründet (-> Zazus).

Mai-Fibi

Mit der Mission, einen angemessenen Braten für die große Geburtstagsfeier zu organisieren, traf ich mich mit Lars im lammduftenden Kreuzberg ein. Dabei war neben Zuma auch FIBIcus Rabaucus. So gerann unser kleiner Fleischerkundigungstripp ohne Umwege zum mittelschweren Familienausflug. Fibi hat sich sehr zu ihrem Vorteil entwickelt, wenn wir mal von dem prägnanten Kringelschwanz absehen wollen, der sich leuchtend über ihrem Gesäß abzeichnet.Mit mittlerweile 9 Kilo und einer gefühlten Geschwindigkeit von „Woissiejetztschonwieder“ bis „Huchdaskönnte sie gewesensein“ ist sie aber zu Recht der ganze Stolz ihrer Besitzer. Und selbstverständlich auch ein immer interesssanter werdender Fellknäuel für den Herrn Papa.

Frühlingsfibi


Keine Frage, eigentlich haben unscharfe Fotos nichts im Netz zu suchen. Aber im Falle von Fibi blieb mir keine Wahl um ihre hervorstechende Eigenschaft zu demonstrieren – unfassbare Schnelligkeit!

Gestern gönnte ich mir mal wieder einen Besuch auf der ewigen Baustelle, die nun schon seit geraumer Zeit der Tummelplatz von Fibi ist. Positiv angetan von ausbleibenden Gebell und parchtvoller Entwicklung (7,8 kg) pickte ich mir kurzerhand die schicksten Foto aus der eindrucksvoll angewachsenen Dokumentation heraus. Diese seien nun hier ganz kommentarlos feilgeboten!

Vom abendlichen Rumeiern


Angesichts der Rückkehr eines lang verschollenen Freundes aus den arabischen Untiefen, feierten wir gestern mit einer auserlesenen kulinarischen Köstlichkeit, die für uns alle eine Premiere bedeutete. Ich weiß, dass mein Wort, angesichts meiner geschmacklichen Vorlieben, nicht allzu viel bedeuten wird, doch ich kann versichern, dass alle Anwesenden (selbst das skeptische Weibsvolk) voll der Überraschung über den Wohlgeschmack des besten Stücks eines jeden Bocks war. Aber natürlich amüsierten wir uns nicht allein hiermit einen ganzen Abend. Zur Feier des Tages waren kräftig Hundebesuch angesagt. Zuma (wieder auf schlanken 19 kg), Fibi (6,4 kg) und Hurley (7,9 kg) tummelten sich ausgelassen in Sanchos Reich und daher gibt es reichlich Fotomaterial zu bestaunen.Zwar lässt sich Papa immer noch nicht zum Spielen mit seiner Brut herab, aber das Interesse, an dem Heranwachsenden kann ihm immer weniger abgesprochen werden.Auch Fibi war gekommen, deren anscheinend vor Zuneigung erblindeten Besitzer mir tatsächlich weismachen wollten, dass sie ihren Schwanz eindeutig vom Vater hätte. Schon klar.Und dann beschloss man den Abend in exzessiven Rumtoben und natürlich dem darauf folgenden Tiefschlaf.

O Fibi Mio


Der Werdegang von Hurley wurde hier dann doch recht lückenlos dargestellt. Da kommt die Frage auf: Wie erging es den anderen beiden bis jetzt? Wie bekam ihnen ihr erster Monat auf eigenen Füßen? Da nicht nur ich, sondern auch Mio und Fibi heute im alten Aufzuchtheim zu Gast waren, kam ich in den Genuss die beiden mal wieder zu begutachten.Grundsätzlich kann gesagt werden: Die beiden wird wohl so bald nichts von der eingeschlagenen Prachthundlaufbahn abbringen. Der flauschige Fellansatz hat sich bei Fibi genauso durchgesetzt wie es das drahtige Kurzhaarfell bei Mio getan hat. Beide haben die Sache mit den Bellen für sich entdeckt, auch wenn Fibi in dieser Disziplin weiterhin die Führende ist. In Sachen Stubenreinheit befindet man sich offenbar kurz vor der Zielgeraden und auch ansonsten gedeiht die Hunderziehung gar wunderfein. Insgesamt also besteht weiterhin Grund für Freude und Stolz im Doppelpack. 

Männerrunde in Zehlendorf


Ja, es gibt wieder „nur“ Neuigkeiten von Hurley. Dies liegt nur teilweise daran, dass ich den Knaben schon geringfügig vorziehe, sondern ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass der Informationsfluss zu unseren andern Zöglingen nicht ganz so flutscht. Jedenfalls nahm ich in aller Frühe (gegen halb 11) Sancho unter den Arm und bestieg frohgemut den Zehlendorf-Express. Bei unserem Einlass in die weiträumigen Gemächer Hurleys die erste Überraschung: Lautes Willkommensgebell! Also hat nun auch Hurley die leidigen Angewohnheiten seiner Eltern angenommen und nimmt Gäste als Anlass um die zarten Stimmbänder auszuprobieren. Doch es bleibt beim kurzen Begrüßungsbellen und bald nutzt man bewährte Methoden der „Freu-ich-mich-dich-zu-sehen“-Rituale, und das heißt Springen, Rumkegeln sowie einfach ein bißchen ausrasten. 

Den ganzen Tag dürfen wir drei zusammen Spaß haben. Und so erkunden wir gemeinsam den Kiez, verlaufen uns in der ausufernd, großen Villa und lassen es uns auch sonst ganz gut gehen. Bei der Begutachtung von Hurley fällt mir neben der nun fast gänzlich schwarzen Nase und dem immer wieder beeindruckenden Wachstum die respektablen Pfoten auf. Kenner der Materie werden wissen, dass diese mit am meisten über Größe und Gewicht des Hundes in der Zukunft aussagen. Und nun, verehrtes Publikum, nehmen Sie sich die Zeit und vergleichen Sie die Tatzen von Vater und Sohn. Da wird sich jemand aber bequem in die Stapfen seines Vaters reinfläzen!Mit dieser Aussicht nahm ich meinen Hut und zog mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedertreffen hinaus in den regnerischen Abend.

Neues von Hurley


Heute war Hurley in seinem alten Heim zu Gast und wir hörten uns jede Menge wilde Rabaukengeschichten an. Er legt sich bereits mit den Mäusen im Keller an und wird zu einer tatkräftigen Haushaltshilfe (s. unten).

Was ein richtiger Gebrauchshund ist…

…der beteiligt sich gern an jeglicher Hausarbeit!

Ansonsten hat er, wie nicht ander zu erwarten prächtig zugenommen (5400g) und macht immer mehr den Eindruck von einem energiegeladenen Wonneproppen.

Das neue Hurleyben

Und auf einmal war es soweit: Bei eitel Sonnenschein saßen wir im frisch gekehrten Zehlendorf und nahmen Abschied von Hurley. Zuvor waren wir noch im Tierladen und halfen der aufgeregten, neuen Hundbesitzerin bei der Zusammenstellung des neuen Hundehaushalts.

Die Verkäuferin, welche beim Anblick des Welpens die Dollarzeichen in den Augen nur schwerlich unterdrücken konnte, war in der Lage Hurley zu ganzen zwei Körbchen zu verhelfen.

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es unserem Größten hier hervorragend gehen wird und so schnürten wir tapfer unser Wehmutpäckchen und zogen, mit der festen Absicht auf zahlreiche Besuche, von dannen.

Zwischenrapport


Mio im neuen Körbchen

Nun denn, fast alle Welpen sind ausgeflogen (nur noch Hurley hängt wie immer hier rum!) und genießen ihr neues Leben. Es ist also an der Zeit, sich ein paar resümierende Gedanken herauszuquetschen. Schön war die Zeit, schön und anstrengend. Unbeschreibliche Erfahrungen, einmalige Momente und unvergessliche Erlebnisse sind in diesen Tagen an uns vorbeigegangen. Sicher muss alles noch viel besser verarbeitet werden, aber dafür ist ja auch noch genügend Zeit. Denn dies hier ist definitiv kein Schlusswort.


Hurley zu Gast bei Fibi

Die Entwicklung unserer Zöglinge wird weiter verfolgt und hier niedergeschrieben. Die neuen Frauchen und Herrchen sind dazu angehalten reichlich Bild- und Wortmaterial über die ihnen Anvertrauten zu übermitteln. Auch in der Praxis sind Besuche und Familienfeste vorgenommen und angekündigt. In diesem Sinne kann ich versprechen, dass wer an der Weiterentwicklung des dynamischen Trios interessiert ist, auf dieser Seite in Zukunft nicht enttäuscht werden wird.


Hurley mit Fibis Spielzeug

Natürlich soll dieses Blog nicht allein offiziöses Welpenorgan sein. Die Erfahrung des täglichen Bloggens ließ in mir die Zuversicht wachsen, dies auch in Zukunft fortzusetzen. An dieser Stelle darf man also neben spannenden Hundeberichten auch Wissenswertes aus den pulsierenden Bezirken Friedrichshain und Wedding sowie der sie umlagernden Peripherie erwarten. Es bleibt demnach weiterhin spannend! Vielen Dank für das anhaltende Interesse in den letzten Wochen und bis bald!