Über Heimkehrer und andere Zurückgebliebene

Zurück, überquellend von Eindrücken und nicht ganz Verstandenen, möchte ich dennoch bevor die große Verarbeitungsmaschine begonnen hat, ihr Werk zu verrichten, schon mal ein kleines Appetithäppchen verbreiten. Ein Ausschnitt der großen Feierlichkeiten zum “Tag des Sieges”. Wenn man dies mit den Bildern zu selbigen Feiertag in Moskau vergleicht, mag der Hauch einer Vorstellung von der tiefen Provinzialität und trotzigen Verwurzeltheit des Lebens am Dnistr erweckt sein.  

Ein Feiertag, welcher seit einigen Jahrzehnten westlich des Bugs wie durch Zauberhand verloren gegangen zu sein scheint. Und in Anbetracht der fragenden Gesichter der Jugendlichen auf dem Geburtstag einer Dame, die nun seit gestern in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen ist: An diesem Tag wird der Sieg über das Dritte Reich im Zweiten Weltkrieg gefeiert. Ein Krieg, der nicht wie man aktuell vermuten könnte, hauptsächlich in der Normandie und in deutschen Städten stattgefunden hat. Tatsächlich fand dieser Konflikt zu großen Teilen in der Sowjetunion statt und konnte nur durch verheerende Opfer von eben dieser gewonnen werden. Selbstverständliche und bekannte Sachen, die ich da ausplaudere?! Möchte man meinen. Doch dazu später mehr.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich auch die komplette Show von den Profis geben (Ab 56:20 geht der musikalische Teil los, wobei das Militärdomino kurz davor auch seinen Reiz hat)

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