Warum reisen?

Im Dienste von Aufklärung und Bildung sowie in dem festen Vertrauen, dass Reisen einer der besten Freunde dieses tapferen Gespanns ist, möchte ich ein weiteres Gewächs in dieses digitale Potpourri stecken: Einen Reiseführer! So lautet jedenfalls der antiquierte Ausdruck für Veröffentlichungen dieser Art, die es sich seit etwas mehr als zwei Jahrhunderten zur Aufgabe gemacht haben, den Fremden mit ausreichend Rüstzeug zu versehen, damit er bestens vorbereitet unbekannte Gefilde entdecken kann. Leicht irritiert beobachte ich nun schon seit längerem mit immer größerer Ungeduld, dass sich trotz immer weiterer Ausdeutung des Individuums und blitzschneller digitaler Technologien, die Qualität dieses Mediums nicht wirklich revolutioniert wird. Ich spreche hier von jener Art eines Reiseführers wie er von Douglas Adams seinerzeit visioniert wird. Der Anhalter, er wäre in Zeiten allgegenwärtiger Netzpräsenz und wasserdichter, kratzfester Tablets technisch möglich – so sind wir der Idee eines, den wechselhaften Umständen jederzeit anpassbaren Reisenachschlagwerks näher denn je. Selbstverständlich müssen die Wissensbausteine möglichst klein und überschaubar gehalten sein damit dies irgendwann die Chance hat, Teil jenes erstrebten,  granular zusammengesetzten Gesamtkunstwerks zu werden.

Ich fange einfach mal an.

Alles hat Vor- und Nachteile