Wusterliche Impressionen

Königs Wusterhausen (sprich: KahWeh) stand auf dem Programm und vier edle Recken waren völlig ungebrieft (ohne jegliche Vorabinformation auf ihrem Lieblingsblog) erschienen um eine weitere S-Bahn-Endstation zu entdecken. Keine Zeit für diesen Service. Schade, denn sonst wäre mir diese tolle Aktion nie und nimmer entgangen. 

Schnurstracks nahmen wir unseren Weg hin zum anempfohlenen Schloss und widmeten uns hier ganz den Freuden des Frühlings.

Drei ausgewiesene Quizmaster und mustergültige Klugscheißer waren aufgeschmissen: Wie heißt dieser anmutige Frühblüher?

Ganz nett. Aber schon ein wenig mickrig, oder. Selbst für ein Jagdschloss. Jaja, ich weiß… Preußen! Wer luxuriöse Jagschlösser baut, gewinnt in der Regel nicht die richtigen Kriege usw. usf.

Nach diesem kulturellen Schnelldurchlauf trieb es uns in die Natur. Hin zum Wasser. Nach kurzem unschlüssigem Hadern entschieden wir uns für einen reizvollen Naturlehrpfad, der uns die heimatlichen Bäume ein wenig näher bringen sollte. Leider war die Plakettierung ein wenig heruntergekommen. So dass wir nicht viel klüger waren als wie zuvor!

Erlen, Eichen, Ebereschen – alles mag sich in diesem Suchbild verstecken. Einmal mehr geriet der Bildungsauftrag dieser Ausflüge arg ins Stolpern.

Leicht enttäuscht brachen wir nun aus dem Wald hervor um das ehrgeizige Ziel jeder Peripherieentdeckung zu krönen: Die schnuckeligste Kneipe am Ort zu finden! Und Freunde des Abseitigen – es war diesmal eine wahrlich anstrengende Sache. Ich hab schon nicht mehr dran geglaubt. Nach Asia-Imbiss und geschlossener Gesellschaft erblickten wir sie – die MELOIDIE!

Bald ist der Ring rum. Doch kein Platz für Wehmut! Sachliche Beurteilung des Erreichten stehen hier in schwurbelnder Harmonie mit angemessenem Anspruchsdenken!


Und so zogen wir schließlich schweren Herzens wieder hinaus in die Welt des Zentrums. Eine lustige Fahrt sollte es werden. Darum liebe Stubenhocker oder -bastler: Auf in den April mit Grünau! Kommt alle wenn ihr an solchen Höhepunkte teilhaben wollt!!!

Am 1.4. (ACHTUNG: Sonntag!), 13:00, an den S-Bahngeleisen des Alexanderplatzes

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