Und weiter geht es. Nach kurzer Regeneration hab ich mich wieder auf die gazelle geschwungen. Diesmal vorerst gen Nordwesten, der Gespielin Havel folgend, sodann Mutter Elbe im doppelsinnigen Blick so diese mich nach Dresden führen möge.
Selbstredend kam der Wind heute, nachdem er in Polen drei Wochen aus Osten kam, heute stark böig aus Westen. Ansonsten allet fein. Die schauerhaftigkeit hielt sich in Grenzen, die Temperatur bleibt für mich annehmbar bis begrüßenswert und die Qualität der Radwege treibt mir immer wieder Freudentränen in die Augen!
Und so radelte ich im Auge der Böe von Potsdam bis zu jenem Ort der Berlin umrahmenden Provinz ihren Namen schenkte. Laut meinen Reiseführer sogar die älteste Stadt Brandenburgs. Aber diese Werke neigen ja gern mal zur Übertreibung.
Nun also Brandenburg adH. Auf den erste Blick ein wenig enttäuschend. Wenig Stahl und viel mehr Qual. So scheint es zumindest dem fahrtwindigen Neuankömmling als er gespannt durch die Gassen Brandenburgs streift. Aber das kann natürlich auch daran liegen, dass ich mich nach dem Ostseerummel erstmal wieder mit Brandenburgs Gleichmut erden muss. Das wird sich zeigen…
Morgen: Kurs Rathenow-Havelberg.
Entdecke mehr von Viva Peripheria
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.