
Ein wenig später als gewohnt die Manöverkritik unseres vorweihnachtlichen Ausflugs ins schöne Hennigsdorf. Wieder einmal fand sich ein wissbegieriges Häuflein unverbesserlicher Peripheriker um dem Brandenbugischen einen weiteren bunten Nachmittag zu entreißen.

Hennigsdorf offenbarte sich bereits nach den ersten Blicken als charmanter Siedlungsversuch mit Pep. Die vorweihnachtliche Stimmung verlieh dem schüchternen Randjuwel zusätzlich einen gewissen Drive. Wir begannen zaghaft mit neugierigen Schlenderversuchen durch die leicht kommerziell angehauchte Innenstadt und machten uns schnell mit den Verlockungen Hennigsdorf vertraut.



Mit routinierter Lässigkeit, die den Unterschichten schon seit Urzeiten eigen ist, wurde die erlittene Pein schnell mit zusammengeschnorrten Quarkkäulchen und Glühwein bewältigt.
Die eigentliche Mission der Ausflüge: Die Vermehrung von Wissen jeder Art, nahm seinen Anfang. Mit nahezu übereifrigem Ehrgeiz beschäftigte sich das Kollektiv mit den Erkenntnissen der Hennigsdorfer Heimatkundler.
Sobald auch nur die kleinste Pause entstand, reflektierte man das Erworbene und ergänzte es mit zusätzlichen Informationen.


Ratlos standen wir vor den Anlagen der Lokbaukünstler. Das ausgelobte Museum ließ sich nicht finden.
Doch wer könnte angesichts der fruchtbaren und lebensbejahenden Natur lang vergnatzt sein. Wir jedenfalls nicht. Ein fröhliches Lied auf den Lippen tänzelten wir beschwingt heim in unsere graues Schuldenloch…
i{content: normal !important}
Entdecke mehr von Viva Peripheria
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.