Nachdem der Sommer mit gebrechlichen Schritten sein Ziel erreicht hat – die Fachpresse sprach von einer auf Berlin zu rollenden Hitzewelle angesichts von 30 Grad im Juni – schwangen wir uns auf die Sättel und jagten hinaus. Es begann dort wo es letztes Jahr endete – an der Oder! Speziell der Oderbruch sollte es sein und diese Landschaft erwies sich als bestes Trainingsgelände für die avisierte Radwanderung.
Storch oder Polen – Bildanalyse konkret
Flach und aktionsarm kommt er daher der Oderbruch. Mehrere hundert Quadratkilometer, die der Alte Fritz anno dazumal der feuchten Oder abrang und ich gestehe auch nur leichte Zweifel ob der Notwendigkeit dieses Tuns. Und dann erreichen wir die Oder und ich sinniere einmal mehr darüber warum dieser Fluss gerade Oder heist, stellt er einen doch vor keinerlei Entscheidungen. Namen wie „Naund“, „Mussja“ oder „Nadann“ wären überaus angebrachter gewesen.
Es ist still, die frische Luft des Junisonntags weiß sogar mit Rückenwind zu gefallen und die Gazelle spurt munter in der Spur des Oder-Neiße-Frieden-Radwegs. Ein schöner Tag ohne Ecken und Kanten, der Appetit wächst ungemein, die Vorfreude auf die große Reise schwingt verführerisch umher.
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