Frisch gelesene Bücher: Tribute von Panem 2

Selten werden an dieser Stelle Bücher angesprochen, die offensichtlich durch die Marktmacht der Blockbusterflutwelle emporgespült scheinen. Doch bei der Reihe der “Tribute von Panem” möchte ich aus verschiedenen Gründen eine Ausnahme machen. Wie ich schon nach der Lektüre des ersten Bands meinte, schätze ich besagte Trilogie, da hier mit einfachen, manchmal allzu eingängigen Mitteln Heranwachsende für soziale und moralische Probleme sensibilisiert werden, wie es vergleichbare Publikumserfolge eher nicht tun.

Zur Geschichte muss nicht allzu viel gesagt werden. Selbstverständlich erhöht sich das Tempo und der vorgezeichnete Konflikt eskaliert zunehmend. Die Spannung auf den abschließenden Band nimmt dementsprechend zu. Hier kann selbstredend noch jede Menge der verteilten Vorschusslorbeeren vergammeln. Dies bleibt abzuwarten.

Doch ein kleiner Logikfehler muss erwähnt werden, welcher mir erneut den vollständigen Lesegenuss versaute. Schwer dies hier zu erklären ohne übel zu spoilern. Doch die Eingeweihten sollten mein Problem begreifen wenn ich kritisieren möchte, dass die hier beschriebenen Jubelspiele nach den beschriebenen Regeln schwerlich zu organsieren sind so man die durchschnittliche Lebenserwartung und die Gewichtung auf die Siegstatistiken der Karrieros bedenkt. Es sind 12 Distrikte – eine lückenlose Liste an potentiellen Teilnehmern erscheint mir hier äußerst fragwürdig!     

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