Isch grill’ wo isch will

Was verbindet der gemeine Berliner mit dem Frühling? Hausputz, Liebemachen oder gar die Saat? Weit gefehlt. Selbstredend ist das öffentliche Zubereiten von Fleisch ein offizielles Anzeichen dafür das die nette Jahreszeit begonnen hat (Schließlich ist diesbezüglich nicht jeder derart veranlagt). Und so sind spätestens seit diesem Wochenende wieder duftende Rauchsäulen allerorten zu bestaunen. Im direkten Weddingshainvergleich muss jedoch gesagt werden, dass die in Weddiner Parks auf den Grill gelegten Hammelhälften den Friedrichshainer Dutzendfraß (s. langweilige Nackensteaks vom Discounter!) doch leicht in den Schatten stellen. Doch Preussen wäre nicht Preussen wenn es diesem Treiben nicht mit schmucken Verboten begegnen würde. Und was ist ein Verbot ohne ein ehrfurchtgebietendes, rot umrandetes Schild. Beim wochenendlichen Spaziergang durch die bourgeoisen Rehberge musste ich dann aber dieses Schild registrieren.Was sagt man dazu?! Bzw. was hätte der Alte Fritz oder gar Hottentotten-Wilhelm dazu gesagt. Aber egal. Ich eröffne mal das fröhliche Rätselraten (ohne Konsultation digitaler Hilfsmaschinen!): Um welche bedeutende Kultursprachen handelt es sich hierbei denn wohl? Und lässt sich aus dieser Auswahl etwas über die reale, ethnische Zusammensetzung Weddings erfahren oder eher über die brutzelverücktesten Weddinger Völkerschaften?  Fazit: Friedrichshain 1 – Wedding 1

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