Und, wer hätte es gedacht – das Ende ist furchtbar. Kitschig und blumig blickt die Protagonistin nach vollbrachter Weltenrettung in den Sonnenuntergang. Schade. Jedoch irgendwo auch vorhersehbar. Aber man wird ja noch hoffen dürfen wenn es um kompromisslose Dystopien geht. Denn was auch immer den gegenwärtigen Trend für dieses Genre anfeuert, (sehr lesenswert hierzu!) es muss natürlich ein kulturell verdaubares Thema bleiben und nur den Kitzel des Verderbens liefern. Wir wollen ja keinen ernsthaft vergnatzen oder zum Nachdenken über das Bestehende anregen. So kurz vor Weihnachten schon gar nicht. Und dennoch. Wer eines der wenigen der Bücher lesen möchte, die die Jugend gegenwärtig antreibt, sollte hier zuschlagen. Und Freunde Tempelhofs sollten die Vorlage zum Film eh intus haben.
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