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„Schier unendlich sind die Geheimnisse der Provinzbibliotheken“ – wer nach einem solchen Eingangssatz nicht begierig ist weiterzulesen, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Was im weiteren folgt, ist nicht besser zu beschreiben als ein herzerfrischend absurdes Buch. An und für sich liegen mir derlei Bücher nicht sonderlich. Keine stringente Handlung, jede Menge verquere Esoterik angerührt mit einem chaotischen Mix historischer Pseudofakten. Und so sah ich mich sehr oft genötigt, das Buch genervt und gelangweilt gleichermaßen abzubrechen. Doch immer wieder tauchte dann doch eine originelle Beobachtung oder ein außergewöhnlicher Gedanke auf, der mich bei der Stange hielt.
Nicht zuletzt natürlich die tapfer durchgezogene These des Fahrradfahrens als einzigartige Methode der Weltbegreifung, aber auch einige exzentrische Interpretationen der Weltgeschichte heben dieses Buch wohltuend ab von vergleichbaren Ergüssen wie beispielsweise der Illuminatus-Trilogie ab. Empfehlen würde ich es dennoch nur eingeschränkt. Die gewissen erhellenden Momente, die dieses Buch immer wieder bietet, sind nur dank zähen Herumkauens auf redundanten und altklugen Gefasels zu gewinnen.
Daher freue ich mich nun umso mehr auf das nächste Buch. „Der Derwisch und der Tod“ von Meša Selimović. Dieses ist mir schließlich von mehreren vertrauenswürdigen Menschen als eines der besten Bücher, die in Jugoslawien entstanden sind, empfohlen worden.
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