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- Kambodscha und Laos – Therapeut und Kurschatten
- Wissenssplitter aus dem Reisesteinbruch (28) von Bintang Persekutuan bis Yang di-Pertuan Agong
- Thailand – selten so daneben gelegen
- Reisen nach Zahlen – Tag 1400
- Wissenssplitter aus dem Reisesteinbruch (29) von Drachenfrucht bis Zhong Kui
- Ratgeber: Eisenbahnfahren in China
China ist keine kleine Nummer in der Eisenbahnwelt, oh nein, bei weitem nicht. Chinas Eisenbahnnetz gilt allgemein als das modernste und schnellste. So verfügt man hier aktuell mit über 50.000 Kilometern über das bei weitem größte Hochgeschwindigkeitsnetz der Welt. Zum Vergleich: Es ist mehr als doppelt so lang wie die Strecken aller anderen Länder der Welt zusammen. Allein in den letzten 15 Jahren hat China mehr Schnellfahrstrecken gebaut als der Rest der Welt in der gesamten Eisenbahngeschichte. Bedenkt man, dass hier erst Mitte der 1990er Jahre die bis dahin dominierenden Dampflokomotiven durch Diesel- und Elektrolokomotiven abgelöst wurden, ist es, wie so oft bei China im technologischen und wirtschaftlichen Sinne, eine schlichtweg unglaubliche Geschichte.
Nebenher kassierte man in den letzten Jahren folgerichtig noch so einige beachtliche Rekorde:
- China betreibt die höchste Eisenbahnstrecke der Welt. Die legendäre Qinghai-Tibet-Bahn führt über den Tangula-Pass auf eine Höhe von 5.072 Metern
- Der Shanghai Maglev (Magnetschwebebahn) hält den offiziellen Rekord als der schnellste kommerzielle Zug der Welt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 501,5 km/h
- Längster und schwerster Güterzug: Auf der Shuozhou-Huanghua-Eisenbahn wurde ein Test mit einem 4.088 Meter langen und 32.400 Tonnen schweren Güterzug durchgeführt. Er wurde von vier Elektrolokomotiven gezogen, bestand aus 324 Waggons und gilt als der längste und schwerste Zug in der Geschichte
- Am 1. Mai 2026 stellte das chinesische Schienennetz mit 24,8 Millionen Passagieren an einem einzigen Tag einen neuen historischen Weltrekord für das tägliche Fahrgastaufkommen auf
- China belegt 9 der 10 Plätze auf der Liste der weltweit längsten Metro-Systeme (darunter Metropolen wie Chongqing, Shenzhen, Guangzhou und Chengdu). Die einzige nicht-chinesische Stadt in den Top 10 ist Moskau
- Die Große Brücke von Danyang–Kunshan ist Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking–Shanghai. Mit einer Länge von 164,8 Kilometern ist sie die längste Brücke der Welt
- u.v.m.
Doch das sind alles nur nackte Zahlen. Daher kommen wir nun zu der wahrscheinlich wichtigsten Zahl: Die Züge fahren auf die Minute genau. Die Pünktlichkeitsquote liegt bei fast 99 Prozent für Abfahrten und rund 95 Prozent bei den Ankünften.
Eine mächtig gewaltig beeindruckende Visitenkarte, fürwahr. Doch wie fühlt es sich an, diese Eisenbahn wirklich zu benutzen. Welche Fallstricke und Besonderheiten gilt es zu beachten und natürlich: Was ist fürchterlich und was großartig?







Vorbereitungen
Zunächst einmal gilt es wie bei jederlei Aktion im Reich der Mitte gewisse digitale Dehnungsübungen zu absolvieren. Natürlich kann man auch hier noch sein Ticket am Schalter und mit Bargeld (!) erwerben, doch es ist ungleich zeitaufwändiger, mühsamer und nicht preiswerter. Da sie auch in diesem Falle jegliche Daten von einem aufnehmen, gibt es aus meiner Sicht keinerlei Argument um diese Prozedur über sich ergehen zu lassen. Daher bleibt nur der Sprung ins digitale Konfusionserlebnisbad.

Es gibt etliche Möglichkeiten um einen Platz im Zug zu ergattern. Selbst getestet sind trip.com, alipay und 12306. Die ersten beiden verlangten für meinen Geschmack ein wenig zu viel Prozente, daher nutzten wir für den größten Teil unserer Bahnreisen 12306, die offizielle App der chinesischen Staatsbahn. (Hintergund des merkwürdigen Namens: Die Zahl „12306“ ist die zentrale, fünfstellige Hotline-Nummer des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie für den Kundenservice der Eisenbahn.) So man eine chinesische Telefonnummer (was ich im Übrigen unbedingt empfehle!) und einen gültigen Reisepass besitzt (was ich sogar dringendst anrate) ist die Anmeldung nicht weiter kompliziert und kann sofort genutzt werden (solange man natürlich über einen funktionierenden Account bei wechat oder alipay verfügt.
Sobald man diese grundlegenden Vorbereitungen getroffen hat, kann man sich mit voller Energie der Realität des Eisenbahnfahrens in China widmen. Da wäre zunächst die verwirrend bunte Anzahl an Zugtypen (fett gedruckt sind jene, welche wir höchstselbst antesteten)
- G-Zug: Hochgeschwindigkeitszug – („Gaotie“ auf Chinesisch) das sind sie dann, die berühmten Hochgeschwindigkeitszüge, welche mit einer Fahrgeschwindigkeit höher als 200 Kilometer pro Stunde das Land durchbrausen. Die G-Züge fahren mit 350 Kilometer pro Stunde auf den Strecken Shanghai – Hangzhou, Shanghai – Nanjing, Zhenzhou – Xian und Wuhan – Guangzhou. Auch wenn die Neugier groß war, das Budget war es nicht und die G-Züge sind im Durchschnitt drei- bis viermal so teuer wie eine alternative, langsamere Verbindung. Außerdem fühlte ich mich im chinesischen Eisenbahnwesen schon genug wie ein Flugpassagier, da waren diese Raketenschiffe nicht wirklich nötig.
- D-Zug: Triebwagenzug – („Dongchezu“, Multiple Unit Train) sind Triebwagenzüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde und erfüllen so gar nicht unserer landläufigen Erwartungen an einen D-Zug. Auf den ersten Blick würde ich diese Gefährte mal locker als Hochgeschwindigkeitszüge einordnen. Auch das gesamte Fahr- und Sitzgefühl erinnert an die zumindest von mir nicht sonderlich favorisierten „Flugzeuge auf Rädern“.

- C-Zug: InterCity („Chengjigaosu“) InterCity-Züge zwischen Peking und Tianjin mit einer Fahrgeschwindigkeit von 350 Kilometer pro Stunde. Es fahren jede Stunde 2 bis 4 C-Züge von Peking nach Tianjin. Die Fahrt dauert nur 30 Minuten.
- T-Zug: Express-Zug („Tekuai“) sind Express-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Sie stoppen nur in den Hauptstädten der Provinzen oder ähnlichen großen Bahnhöfen und waren bis 2003 die schnellsten Züge Chinas. Hier fangen für mich die normalen Wohlfühlzüge an. Solide Waggons auf Langlebigkeit getrimmt und für lange Reisen entwickelt. Ähnlich zu ihren russischen Cousins einfach eine der gemütlichsten Fortbewegungsarten, die ich kenne.

- Z-Zug: Direkter Express-Zug („Zhida“) Verbindungen zwischen zwei großen Städten mit großer Entfernung ohne Zwischenstopp. Ansonsten kaum bemerkbare Unterschiede zu den T-Zügen
- K-Zug: Schnellzug („Kuaisu“) sind Schnellzüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde. Hier wären wir nun endgültig in der Kategorie Bummelzug gelandet, und so sehr ich ich diese Arten von Zügen sonst liebe, in China hatte ich da so meine Probleme. Die Züge waren eindeutig zu sehr heruntergekommen, immer proppenvoll und das ununterbrochene Rauchen zwischen den Waggons ließ die Fahrt auch nicht romantischer erscheinen. Wenn man es vermeiden kann, sollte man zumindest die Sitzplatzvariante dieser Züge meiden.
- Y-Zug: Touristenzug („Luyoulieche“) durften wir nur einmal ausprobieren und dann auch gleich mit einer absoluten Premiere, dem Doppelstocknachtzug




- N-Zug: Regionaler Schnellzug
- L-Zug: Temporärer Personenzug
Sobald man also seine erste Verbindung geschossen hat, kann es losgehen. Die Mär von über eine Stunde früher am Bahnhof sein, kann ich gelassen beiseite streichen. Es sei denn man befindet sich in einer der heißen Hochverkehrszeiträume: Chinesisches Neujahr (Frühlingsfest); Maifeiertage und „Goldene Woche“ zum Nationalfeiertag am 1. Oktober
Ablauf & Prozedere
Die erste Überraschung folgt direkt nach dem Reingehen. Es wird keine Umwandlung in eine Papierticket benötigt, ja nicht einmal das Vorzeigen des Online-Tickets wird gefordert. Einzig der Pass ist nötig, dieser wird eingescannt und sogleich erscheinen alle Reisedaten auf dem dazugehörigen Display und die Schranken öffnen sich.
Nächster Schritt ist die Sicherheitskontrolle und diese ist so vielgestaltig wie China. Von penetrantester, arglistigster Ganzkörperkontrolle bis hin zum lustlosen Durchgewinke ist hier alles dabei. Eine bizarre Wundertüte aus der Welt sinnlosester ABM-Attacken. Für alle Fälle hier die Liste der Dinge, die man in China nicht in den Zug mitnehmen darf (diese Liste wird natürlich durch die Behörden ständig ergänzt, daher bitte vorher nochmals checken.
Verbotene Gegenstände (Streng verboten)
- Waffen und Munition: Echte oder nachgemachte Schusswaffen, Messer mit Klingen länger als 6 cm, Scheren, Cuttermesser, Armbrüste und Pfefferspray
- Sprengstoffe: Feuerwerkskörper, Böller, Zünder und Fackeln
- Entflammbare Substanzen: Benzin, Kerosin, Farbverdünner, Spiritus und Camping-Gaskartuschen
- Giftige und gefährliche Stoffe: Pestizide, Quecksilber, Säuren, Laugen und radioaktives Material
- Sonstiges: Starke Magnete (die die Zugsignale stören können) sowie stark riechende Gegenstände (wie z.B. Durian-Früchte)

Eingeschränkte Gegenstände (Limitierte Mengen)
- Sprays und Aerosole (z.B. Haarspray, Deo, Insektenspray): Maximal 100 ml bis 150 ml pro Behältnis und insgesamt maximal 600 ml
- Parfüm: Maximal 100 ml
- Alkohol: Nur original verpackt (zwischen 24 % und 70 % Alkoholgehalt), maximal 3 Liter pro Person
- Nagellack: Maximal 50 ml insgesamt
- Powerbanks: Maximal 100 Wh und mit sichtbaren CE-Aufdruck
- Feuerzeuge: Maximal 2 Stück pro Person
Wenn man dieses Prozedere erfolgreich und ohne größere Verluste hinter sich gebracht hat, findet man sich zumeist in einer Abfertigungshalle in gewohnt megalomanischen Ausmaß wieder, füllt seine Thermoskanne mit heißem Wasser auf, nimmt Platz und wartet gelassen ab bis es Zeit für den gewählten Zug ist. Exakt 15 Minuten vor Abfahrt beginnt der Check-in am Bahnsteig für die jeweilige Verbindung. Hier muss jetzt nochmals der Reisepass gescannt werden, das Gepäck wird dabei irritierenderweise nicht erneut durchleuchtet.







Dann gilt es nur noch den richtigen Waggon zu finden, auch hier zeigt man was?! Genau, den Reisepass. Und schon ist man drin, der Zug fährt an und es geht endlich los!
Ab hier beginnen zwei Erzählstränge: Das Sitzplatzerlebnis und der Liegewagentraum.
Eines steht für beide Szenarien fest: Es ist immer voll. Wir haben etliche Züge der verschiedensten Disziplinen probiert, aber wir hatten nie das Vergnügen eines, auch nur halb gefüllten Waggons auf all unseren Reisen. Es war immer proppenvoll und jede Zugkategorie vermag diesen Zustand unterschiedlich abzufedern. An und für sich kann man es hier aber sehr einfach halten: Im Liegewagen merkt man es deutlich weniger, dass der Waggon bis auf den letzten Platz belegt ist. Die Fahrten in einem komplett ausgebuchten Sitzplatzwaggon gehören zu den unangenehmsten Erlebnissen meiner langen Eisenbahnreisekarriere. Mehr dazu in den, weiter unten folgenden Ausführungen.
Daraus folgt die ganz klare Aufforderung, etwaige Reisen so früh als möglich zu buchen, denn auch jenseits der drei Hochverkehrszeiten zeigte unsere Erfahrung, dass auf jeglichen Strecken die meisten Liegeplätze einen Tag zuvor meist schon ausgebucht waren. Aus europäischer Sicht natürlich keine große Sache, dass man nicht damit rechnen kann, für den nächsten Tag noch ein Platz im Liegewagen von, bspw. Wien nach Berlin zu bekommen, aber China vermittelt in fast allen Disziplinen erfolgreich den Eindruck der Unerschöpflichkeit von Ressourcen, so dass man hier ein wenig überrascht vom plötzlichen Mangel ist. Daher also der Rat, wenn möglich, vorausschauend zu buchen. Es reichen hier auch meistens zwei, drei Tage früher, und das ist ja, um den europäischen Vergleich erneut heranzuziehen, auch schon eine ungeheure Leistung.
Das Zusammen- und Dasein in einem chinesischen Eisenbahnwaggon: Um es gleich vorwegzunehmen – nicht alle der schlechten Angewohnheiten des chinesischen Alltags findet man innerhalb des Zugs wieder. Es ist nämlich zum Beispiel erstaunlich still hier. Außerdem gibt es offensichtlich eine festgelegte Nachtruhezeit (22 Uhr) in der die Lichter ausgehen und man sich nur noch maximal im Flüsterton unterhält. Doch das war es auch schon. Zumindest in den K- und Z-Zügen wird zwischen den Waggons unablässig geraucht, was unvermeidlich durch den gesamten Zug zieht und so hat man schon beim Einsteigen das Gefühl, in einen Aschenbecher zu schlüpfen. Es wird hemmungslos gerotzt, gespuckt und ganz allgemein einer teilnahmslosen Apathie gefrönt, die wenig Lust auf Kommunikation oder Freude am gemeinsamen Reisen macht. Zudem kann besagte Teilnahmslosigkeit auch in eine Art unbeabsichtigte Rücksichtslosigkeit münden, die das Eisenbahnvergnügen zusätzlich verringert. Obzwar Interieur, Fahrdauer und vieles andere an die russische Bahn erinnert, der soziale Aspekt, der Fahrgemeinschaft für diese Strecke, der ausgebreiteten Köstlichkeiten und Lebensgeschichten, von Trank und Gesang – dies alles fehlt hier völlig. Vielleicht ist es nur die Sprachbarriere, vielleicht aber auch etwas ganz anderes im chinesischen Miteinander auf das ich an anderer Stelle zu sprechen kommen werde.
Reisen mit Rad und Baggage
Ein Thema, welches uns aus nachvollziehbaren Gründen immer sehr interessiert, was jede Eisenbahn aber auch abgesehen von unseren Bedürfnissen immer ein wenig perfekter macht, ist die problemlose Mitnahme von Gepäck im Weltreiseformat. China ist diesbezüglich ein gewissenhafter Musterschüler. Es gibt zwei Möglichkeiten mit Rad und Bagage zu verreisen. Einerseits die schnöde Verpackungsvariante und Mitnahme im Zug. Quasi der Klassiker wie man ihn auch in Europa und in diversen anderen Ländern kennt. Im chinesischen Falle sind hierbei nur zwei Besonderheiten zu beachten: Erstens muss natürlich alles durchleuchtet werden (s. Ablauf & Prozedere) und zweitens besteht man darauf das Vorderrad abzumontieren und alles so notdürftig wie möglich in Mülltüten zu verpacken. Sobald das erledigt ist, kann man meist mit jeder Menge Hilfe des Bahnpersonals rechnen, die einen bei den teuflisch kurzen Aufenthalten helfen, alles irgendwie im Zug zu verstauen. Vorteil bei dieser Methode: Die Kontrollen sind meist etwas laxer, es geht deutlich schneller und es ist kostenlos. Nachteil: Es ist schon ganz schön stressig.


Die andere, deutlich komfortablere Methode wäre, die Fahrräder und das gesamte Zeug mit dem bahneigenen Unternehmen „China Railway Express“ (CRE 中铁快运 Zhongtie Kuaiyun) zu versenden. Die Vorteile sind überwältigend: Man muss das Fahrrad nicht zerlegen, nein es wird sogar liebevoll und bombensicher verpackt; das gesamte Gepäck geht auf die Reise an den angegebenen Zielort und wartet dort geduldig auf Abholung. Da die ersten 5 Tage am Ablieferungsort gratis sind und jeder restliche Tage nicht viel kostet (uns wurden die zusätzlichen Tage übrigens nie in Rechnung gestellt) ist es zudem noch ein praktischer Lagerungsort für den ganzen Kram um in der Zwischenzeit mit luftigen Tagesgepäck China zu entdecken.








Doch die Nachteile haben es leider auch in sich. So muss man, bevor alles auf die Reise geschickt wird, eine peinliche Inspektion des Gepäcks über sich ergehen lassen. Wie die allgemeinen Sicherheitskontrollen sind auch diese sehr unterschiedlich in Sachen Strenge und Konsequenz, aber sie können so gemein und herzlos sein, dass wir sie sogar einmal abbrechen mussten, weil sie quasi unser halbes Gepäck aussortierten (Hiermit ergeht eine ausdrückliche WARNUNG vor den durchgedrehten Hexen des CRE von Xi’an). Im Regelfall handelte es sich aber um eine, zwar ausführliche, aber gutmeinende Kontrolle unserer Taschen. Sehr oft kam es uns sogar so vor als wäre die Neugier, auf das was diese Langnasen so alles in ihren vielen Taschen hätten, die vorgeschobenen Sicherheitserwägungen überlagern würden.
Nachdem alles abgesegnet, verpackt und weggeschoben ist, zahlt man einen Betrag, der in unserm Falle für zwei Fahrräder und etwas über 100kg Gepäck immer so zwischen €70-80 lag, egal wie lang die Strecke war. Ein Preis, der natürlich erstmal etwas happig klingt, angesichts des Lagerungsfeatures und der erkauften Stressfreiheit es uns aber immer wert war. Für die Planung der Nachahmungstäter hier noch ein paar Ratschläge:
- die Liste der verbotenen Dinge gleicht im weitesten Sinne der oben aufgeführten Liste, welche man nicht in den Zug mitnehmen darf, mit Ausnahme der Powerbanks, die hier gar nicht reindürfen
- jegliche, nur ansatzweise brennbaren, leicht entzündlichen Dinge sind absolut verboten, ebenso wie Spraydosen
- knifflig und bescheuert wird es beim Verbot von Werkzeugen und Messern. Es ist schwer nachvollziehbar warum so etwas in aufgegebenes Gepäck nicht reingehören darf und es gibt schlichtweg keine valide Alternative um es zu befördern (da es ja im Zug definitiv auch nicht mitgenommen werden darf) wir haben es trotzdem irgendwie immer reingeschmuggelt, es gibt da schon Wege…
Weiterhelfende Links
- CRE (leider gibt es keine übersichtliche Internetpräsenz dieses nützlichen Gepäckversands, man findet die Verladestationen aber mit ein wenig Übung schnell außerhalb jedes größeren chinesischen Bahnhofs, erkennbar an diesem Logo) im Zweifel bei einer chinesischen Navigationsapp wie Amap mit 中铁快运 suchen
- 12306
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